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27.07.2015 Allgemeine Zeitung (Anne Körbel)

Elf neue Gästeführer erweitern das Fremdsprachenangebot

Neue GästeführerIn den vergangenen Jahren hat sich die Zahl an Gästeführungen in Mainz deutlich erhöht, was auch die Zahlen aus dem Jahr 2014 belegen. Insgesamt 5500 Stadtführungen fan- den statt, an denen rund 150.000 Gäste teilnahmen. Ein neuer Rekord, weshalb der Gästeführerverband Mainz elf weitere Gästeführer in den vergangenen Monaten nach den Ausbildungsrichtlinien des Bundes- gästeführerverbandes (BVGD) ausge- bildet hat.

Die Besonderheit der neuen Gästeführer, die sich in den vorgeschriebenen Unterrichtseinheiten Geschichte, Kunstgeschichte, Geografie, Literatur und Brauchtum qualifiziert haben, bringt die Vorsitzende des Verbandes, Nadine Schöpke, auf den Punkt: "Wir freuen uns, ab sofort Stadtführungen in weiteren Fremdsprachen anzubieten und unseren Kreis mit neuen fremdsprachigen Gästeführern vergrößern zu können."

Claudia Linhares aus Brasilien, die ab sofort Führungen in Mainz auf Portugiesisch durchführt, war bereits in Brasilien Gästeführerin und steht mit ihren Erfahrungen in diesem Bereich nicht alleine da. Auch Edyta Schilling (Stadtführungen in Polnisch) war zuvor Gästeführerin in Warschau und Osteuropa und Laura Zijno (Italienisch) führte während ihrer Studienzeit Gäste in Rom durch die Stadt. Die Liebe zu Mainz, der Kultur und besonders die offene Art der Mainzer hat sie dazu bewegt, Gästeführerin zu werden. Rolando Ruffinengo (Spanisch, ebenso Kollegin Cristina López Romero-Ávila) beschreibt die Landeshauptstadt folgendermaßen: "Mainz hat diese besondere Mischung aus Menschen, die das Leben lebenswert machen." Und Werner Pilsner (Französisch und Englisch) ergänzt: "Mainz war schon immer eine sehr internationale Stadt. Seit der Römerzeit kam es hier zu einer Mischung von verschiedenen Völkern."

Weitere Führungen in Französisch bieten Francoise Sauer, Aurelia Brecht und Jean-Luc de Meyer an. Hong Gao gibt Führungen in Chinesisch und Atsako Kaneko-Kleefeldt in Japanisch. Die gemeinsame Ausbildungszeit empfanden alle als positiv. Claudia Linhares resümiert: "Wir haben uns in dieser internationalen Mischung sehr gut verstanden."